FDP Bramsche wählte neuen Vorstand

FDP Bramsche wählte neuen Vorstand

 

FDP Bramsche wählte neuen Vorstand

Die Mitglieder der FDP Bramsche trafen sich zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung, zur turnusgemäßen Wahl eines neuen Vorstandes. Dazu kamen die Liberalen im Hotel Surendorff unter den strengen Vorschriften der Corona Regelungen zusammen. Als Vorsitzender wurde Conrad Bramm einstimmig wiedergewählt, der zuvor seinen Bericht über die Arbeit des Vorstandes vorgetragen hat.

Bramm konnte erfreut über den Zuwachs von neuen Mitglieder bei der FDP Bramsche berichteten. Viele kommunalpolitischen Themen habe der Vorstand in seiner letzten Amtszeit bearbeitet hat. Unter den einschränkenden Bedingungen der Corona Pandemie litt allerdings auch die Arbeit der Liberalen, die Zusammenkünfte meiden mussten und ihre politische Arbeit weitgehend auf digitalem Weg erledigten.

Die großen Belastungen im privaten wie im gewerblichen Bereich durch die Corona-Pandemie war auch Thema auf der Mitgliederversammlung. Kritik kam insbesondere gegenüber Einschränkungen auf, die der Bürger nur schwer nachvollziehen kann. Insbesondere wurden dabei die nächtliche Ausgangssperren und Aufenthalte im Freien aufgeführt.

Dazu Vorsitzender Bramm: „Wenn es keinen Grund mehr gibt, Grundrechte einzuschränken, ist es nicht erlaubt, dies weiter zu tun. Vom Abendspaziergang eines geimpften Ehepaares geht aber keine Infektionsgefahr aus. Die Wirkung einer Ausgangssperre ist zur Pandemiebekämpfung sehr fraglich.“

Wie der FDP Vorsitzende verdeutlichte:“ Der Staat muss gegenüber jeder und jedem Einzelnen einen Grund haben, weshalb er Freiheiten einschränkt. Für Geimpfte liegen die definitiv nicht mehr vor.“ Die FDP Bramsche begrüßte daher die Klage gegen die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes ausdrücklich.

In Bramsche bereitet der FDP die Sorge über genügend Krippenplätze. Auch nach dem Bau der Kindertagesstätte am Penter Weg werden mindestens 60 Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder im nächsten Frühjahr fehlen. Dies wurde durch den Bericht der Verwaltung bereits 2020 deutlich. Die FDP Bramsche geht davon aus, dass der Bedarf sich mittlerweile auf 80 Betreuungsplätze erhöht hat. Zur Abhilfe schlagen die Liberalen ein zentrales Krippenhaus vor, da die baulichen Erweiterungsmöglichkeiten der vorhandenen Kindertagesstätten weitestgehend erschöpft seien.

Ratsfrau Anke Wittemann erläuterte den dringenden Handlungsbedarf in der Bereitstellung guter Betreuungsangebote für unter dreijährige Kinder und sieht als

Standort für den Bau eines Krippenhauses das abgeholzte Grundstück an der Großen Straße, als geradezu perfekten Standort an.

Anke Wittemann dazu: “Dieses Grundstück mit einer Größe von 3290 m² direkt in der Innenstadt, bietet die Möglichkeit einer durchdachten Bebauung. Deshalb sollten kleinere Wohneinheiten mit in dieses Bebauungskonzept eingeplant werden. Für junge Leute, die gerade ihre Berufsausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben, wäre es eine Option in kleinen Wohnungen zu leben, und nach Bramsche als Fachkräfte zurückzukehren.“

Die FDP Bramsche nahm den Vorschlag von Frau Wittemann einstimmig an.

Als stellvertretende Vorsitzende der FDP Bramsche wurden gewählt: Anke Wittemann, Liselotte Lippok, Herrmann Göhler. Als Schatzmeister wurde Eckhard von Bock wiedergewählt. Im Vorstand wirken als Beisitzer weiter mit: Annette Staas-Niemeyer, Dr. Jan Beinke, Jürgen Kiesekamp, Salim Harms, Jan-Malte Tiemeyer.

Foto 1: Frau Wittemann dankt dem alten und neuen Vorsitzenden Conrad Bramm für seine Arbeit.

Foto 2: der neue FDP Vorstand 2021v.links: Frau Anette Staas-Niemeyer, Salim Harms, Hermann Göhler, Eckhard von Bock, Anke Wittemann, Liselotte Lippok, Conrad Bramm, Jürgen Kiesekamp.